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Das erste Buch aus der Feder von Hans-Georg Krause
zur Lippischen Artillerie!
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50 Jahre 1958-2008 Panzerartilleriebataillon 215
Rezession: "50 Jahre PzArtBtl 215" von Hans-Georg Krause
von Dr. Peter Jung - Studiendirektor i. R.
Herr Krause, selbst auch ehemaliger Bataillonsangehöriger, unternimmt es in seinem umfangreichen Buch, die fünfzigjährige Geschichte dieses Bataillons auf der Grundlage genauer Recherche so detailliert darzustellen wie es heute noch möglich ist. Es gelingt ihm nicht nur, die exakte Darstellung der Entwicklung von Gliederung, Ausrüstung und personeller Aus-stattung, sondern auch die Vermittlung der Stimmung in der Truppe in verschiedenen Zeiten. Als mündiger Staatsbürger verfällt er hier nicht in "Hofberichterstattung", sondern spricht auch mit großer Sympathie für das Bataillon und die Bundeswehr problematische Punkte in dieser Zeit an. Er bedient sich einer authentischen Sprache, die die Glaubwürdigkeit seiner Darstellung erhöht. Sehr lebendig und anschaulich wirkt das Buch und auch für Bataillonsfremde lesenswert, weil der Autor die 50 Jahre PzArtBtl 215 in die Geschichte des Standortes Augustdorf, in die der Region und darüber hinaus in die Zeitgeschichte einordnet. Gerade der militärgeschichtliche Rückblick auf Augustdorf und die benachbarten Gebiete verdient hier besondere Erwähnung. Dem Autor ist es gelungen, reiches Bildmaterial, auch aus der Anfangszeit des Bataillons, zu sammeln, das gerade dem jüngeren Leser die Vergangenheit veranschaulicht und allen Interessierten eine Erinnerung bewahrt, die ohne dieses Buch sehr bald schwände. An die Soldaten des Bataillons, besonders an die Originale, erinnern einige Anekdoten, oder wie sie in einem lippischen Buch heißen müssen: Dönekens. Der Autor erhebt mit seinem Buch keine literarischen Ansprüche, er verfolgt auch keine wissenschaftlichen Ziele, wie wohl er mit Akribie und zunächst auch Unterstützung der Bataillonsführung recherchierte. Aus der großen Zahl derer, die in 50 Jahren im PzArtBtl 215 Dienst taten, ist er jedoch der Einzige, der sich der Darstellung der Geschichte des Bataillons annahm und das besprochene Buch vorlegte. Überzeugt von der Bundeswehr und treu seinem alten Verband schrieb er als Kamerad für Kameraden die Geschichte ihres Bataillons, die sonst in Vergessenheit versunken wäre, wie es auch Minister Schönbohm*) in seinem Vorwort hervorhebt. Es ist zu bedauern, dass das Bataillon letztendlich diese Chance, sich auch mit einer Bataillonsgeschichte in der Öffentlichkeit zu profilieren, aus vorgeschobenen Gründen nicht aufgriff. Ohne dieses Buch würde die Chance einer fünfzigjährigen Jubiläumsfeier, sich zu erinnern, nur unvollständig genutzt. Dass dem Autor Dank gebührt und er sich um PzArtBtl 215 verdient gemacht hat, scheint in dem ursprünglichen Vorwort des jetzigen Bataillonskommandeurs, OTL Jörg R., auf: Dem Verfasser gebührt der Dank aller ehemaligen und aktiven Angehörigen des Bataillons für die umfangreiche Recherche, die produktive Sammelleidenschaft und für so viel Liebe zum Detail. Warum OTL R. dem Autor plötzlich Schädigung des Bataillons vorwirft, ist nicht erklärlich.
Eglfing, 23. April 2009
gez.
Dr. Peter Jung
*) Anmerkung:
Minister Schönbohm GenLt. a.D. ist Artillerist und war lange Zeit Brigadekommandeur der PzBrig 21 Augustdorf, und kennt deshalb auch aus eigener Anschauung das PzArtBtl 215 sehr genau.
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